Frau
Pelz
Frau Pelz saß auf einem Regal zwischen allerlei Krimskrams.
Sie trug ein schwarzes Kleid, eine weiße Schürze und ein
weißes Häubchen. In der linken Pfote hielt sie einen Teppichklopfer.
Sie fühlte sich recht unwohl dort, denn der Laden war sehr unordentlich.
Eine junge Frau kam herein. Sie suchte sich ein paar Geschirrtücher
aus und ging zur Kasse. Dabei fiel ihr Blick auf Frau Pelz. „Welch
eine niedliche Teddydame,“ rief sie entzückt. „Putzt
die auch?“ Die Verkäuferin hob den Kopf. „Nein, ich
glaube nicht,“ antwortete sie freundlich. „Bei uns jedenfalls
nicht. Das muss ich machen.“ „Wenn du dafür Zeit
hättest,“ dachte Frau Pelz im Stillen. „Was soll
sie denn kosten? Eine Haushilfe wäre mir gerade recht,“
sagte die junge Frau. „5 Euro“, lautete die Antwort. „O.K.
Ich nehme sie mit,“ entschied die junge Frau. Zu Hause angekommen
setze sie Frau Pelz auf ein kleines Regal an der Wand in der Küche.
„Ich werde dich Frau Pelz nennen,“ erklärte sie der
Bärendame. Frau Pelz war freudig überrascht. „Sie
hat meinen Namen erkannt. Ist ja toll.“ Am Abend hatte die junge
Frau Gäste zum Essen. Die Küche sah danach aus wie ein Schlachtfeld.
„Ach, dass räum ich morgen früh auf,“ seufzte
die junge Frau und ging Schlafen. Doch als sie am morgen in die Küche
kam war alles sauber und aufgeräumt.
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schönsten Gutenacht-Geschichten sind wieder erhältlich.
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